Die 28 ist die alte gelbe Straßenbahn, die sich Lissabons steilste Hügel hinauf und hinab quält, von Martim Moniz über Graça, Alfama, die Baixa, den Chiado und Estrela bis Campo de Ourique. Sie ist durch und durch touristisch, und für einen ersten Besuch trotzdem lohnenswert.
Die Strecke
Es ist keine Touristenlinie — es ist normaler Nahverkehr, der zufällig an den meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt vorbeikommt: der Kathedrale, dem Aussichtspunkt Portas do Sol, der Basílica da Estrela. Die Remodelado-Wagen aus den 1930ern sind klein, hölzern und laut und legen sich in die Kurven.

Wie es klappt
An der Endstation Martim Moniz einsteigen, um einen Sitzplatz zu bekommen, oder ein kurzes Stück statt der ganzen Strecke fahren. Früh oder spät fahren; mittags ist sie voll und langsam. Auf die Taschen achten — sie ist als Ort für Taschendiebe bekannt. Die 12 dreht eine kürzere Runde durch dieselbe Gegend mit weniger Menschen.
Gut zu wissen
- Es gilt eine normale Fahrkarte; ein Einzelticket beim Fahrer kostet mehr
- Für die Ausblicke ohne Gedränge das Alfama-Stück zu Fuß gehen und die Bahn woanders nehmen
- Die Linien 24 und 25 fahren mit denselben alten Wagen durch andere Stadtteile
- Von unserer Seite: Fähre nach Cais do Sodré oder Terreiro do Paço, dann ein kurzer Weg zur Linie
