Stuttgart hat viel Wald innerhalb seiner Grenzen und zwei Wasserflächen, die die Einheimischen als Wochenendziel betrachten. Für beide braucht man kein Auto, wenn man keines dabei hat.
Die Parkseen und das Bärenschlössle
Westlich der Stadt, im Glemswald, ziehen sich drei zusammenhängende Stauseen — Pfaffensee, Bärensee und Neuer See — in einer Kette durch ein bewaldetes Tal. Ein flacher Weg umrundet und verbindet sie, viel begangen von Spaziergängern, Läuferinnen und Kinderwagen. In der Mitte steht das Bärenschlössle, ein kleines weißes ehemaliges Jagdschloss mit Café und Biergarten. Die ganze Runde dauert ein paar Stunden; eine kürzere Runde nur um den Bärensee ist leicht zu schaffen. Der Wald hier ist der alte Rotwildpark, und ein Gehege in der Nähe des Schlösschens hält noch immer Rotwild und Wildschweine.

Max-Eyth-See
Auf der anderen Seite der Stadt, am Neckar im Norden, ist der Max-Eyth-See ein aus einer alten Kiesgrube entstandener See und heute Naturschutzgebiet. Ein Weg umrundet ihn in etwa vierzig Minuten, mit den Weinbergen und der Grabkapelle auf dem Württemberg jenseits des Wassers. Reiher und Kormorane; im Sommer Ruderboote zum Leihen.

Gut zu wissen
- Zum Bärenschlössle kommt man mit dem Bus; zum Max-Eyth-See mit der Stadtbahn nach Hofen oder Max-Eyth-See
- Beide sind an warmen Wochenenden voll — morgens oder werktags hingehen
- In beiden Seen ist Baden nicht erlaubt
- Das Café am Bärenschlössle hat im Winter eingeschränkte Zeiten
