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The oval rococo pavilion and arcaded wing of Schloss Solitude

Schloss Solitude

Schloss Solitude steht auf einem bewaldeten Höhenrücken am westlichen Stadtrand von Stuttgart, oberhalb der Vororte. Herzog Carl Eugen von Württemberg ließ es Ende der 1760er-Jahre als Sommersitz und Jagdschloss errichten — klein, verspielt und teuer genug, dass es damals für Unmut sorgte.

Luftbild von Schloss Solitude auf seinem bewaldeten Höhenrücken, mit Stuttgart am Horizont

Der Bau

Der zentrale Pavillon ist Rokoko: oval, auf einem Arkadensockel erhöht, mit niedrigeren Flügeln zu beiden Seiten. Das Innere lässt sich im Rahmen einer Führung besichtigen — der weiß-goldene Saal und die herzoglichen Appartements sind die Höhepunkte. Ein Teil der Anlage ist heute eine internationale Residenz für Künstlerinnen und Autoren.

Die Allee und die Wege

Eine schnurgerade historische Straße, die Solitude-Allee, führt vom Schloss rund dreizehn Kilometer bis zum Schloss in Ludwigsburg — eine Sichtachse aus dem 18. Jahrhundert quer durch die Landschaft. Heute ist der Wald um die Solitude von Wander- und Radwegen durchzogen, und von der Terrasse vor dem Schloss reicht der Blick weit nach Süden und Westen.

Ein von Bäumen gesäumter Weg durch den Wald bei Schloss Solitude

Gut zu wissen

  • Das Innere nur mit Führung, im Winter meist geschlossen; Park und Terrasse sind ganzjährig frei zugänglich
  • Bus ab Stuttgart-West, oder ein längerer Aufstieg durch den Wald
  • Neben dem Schloss gibt es ein Restaurant
  • Gut mit einem Waldspaziergang Richtung Bergheim oder weiter zum Bärensee zu verbinden

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