Die Baixa ist Lissabons Unterstadt — ein flaches Straßenraster zwischen zwei Hügeln, nach dem Erdbeben von 1755 nach klarem Plan neu gebaut. Der Chiado zieht sich den Hang darüber hinauf. Zusammen sind sie der am leichtesten zu erlaufende Teil der Stadt.
Die Baixa
Nach dem Erdbeben als rationales Raster breiter Straßen mit einheitlichen Fassaden neu errichtet — ein frühes Stück Städtebau. Sie reicht vom Praça do Comércio am Fluss, mit Arkaden und Triumphbogen, die Fußgängerstraße Rua Augusta hinauf bis zum Rossio. Der Elevador de Santa Justa, ein eiserner Aufzug von 1902, verbindet sie hinauf zum Chiado — lange Schlangen, der Weg außen herum ist schneller.

Chiado
Das Einkaufs- und Caféviertel am Hang — die alten Buchhandlungen, die Bertrand (angeblich die älteste noch geöffnete der Welt), das Café A Brasileira mit der Pessoa-Bronze davor und das Opernhaus São Carlos. Nach oben geht es in den Bairro Alto über.

Gut zu wissen
- Von unserer Seite mit der Fähre von Cacilhas nach Cais do Sodré, dann ein kurzer Weg
- Die Aussichtsplattform des Santa-Justa-Aufzugs erreicht man von oben über den Chiado kostenlos
- Die Straßenbahnen 28 und 12 fahren durch, ebenso der Großteil des städtischen Busnetzes
- Flach und zu Fuß machbar — das ist der Teil Lissabons, der kein Anstieg ist
