In Stuttgart haben Mercedes-Benz und Porsche angefangen, und jede Marke hat ein Museum neben ihrem Werk. Beide an einem Tag ist machbar, aber die meisten entscheiden sich für eines — hier der Unterschied.

Mercedes-Benz Museum
Das größere der beiden, in Untertürkheim. Ein Aufzug bringt einen an die Spitze eines spiralförmigen Baus, und man geht rund 130 Jahre Geschichte hinunter — das erste Automobil, Rennwagen, Busse, Feuerwehrfahrzeuge, Papamobile — mit der Firmengeschichte, die auf jeder Ebene dem Weltgeschehen gegenübergestellt wird. Zwei bis drei Stunden einplanen.
Porsche Museum
Kleiner und fokussierter, in Zuffenhausen, in einem kantigen weißen Bau auf schrägen Stützen. Rund achtzig Autos, überwiegend Sport- und Rennmodelle, in einer hellen offenen Halle. Eineinhalb bis zwei Stunden reichen, und mit schnell ermüdenden Kindern ist es der leichtere Besuch.

Gut zu wissen
- Beide liegen an der S-Bahn — Neckarpark für Mercedes-Benz, Neuwirtshaus für Porsche
- Beide montags geschlossen
- Beide haben Restaurant bzw. Café und einen Shop; Mercedes-Benz bietet auch Werksführungen an (vorher buchen)
- In der letzten Stunde vor Schluss gibt es zeitweise ermäßigten oder freien Eintritt — die aktuellen Bedingungen prüfen
